DEOGA: Krise existenzbedrohend – Gastronomie gehört zu unserer Kultur

Die Coronoa Krise ist existenzbedrohend und auch die Situation gerade für die Wilhelmshavener Betriebe im Hotel- und Gastgewerbe ist mehr als dramatisch.

 

Wir kämpfen um das Überleben unserer ganzen Branche  und das gellte sowohl für die Betriebe als auch die beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Dauer der Krise und der Einschränkungen entscheidet über die Überlebenschancen des Gastgewerbes und und unser Gewerbe  leiste einen wichtigen Beitrag auch zur Lebensqualität unserer Heimatstadt.

 

Diese Informationen bekamen jetzt Vertreter der SPD des Stadtnordens in einem Gespräch mit dem Wilhelmshavener DEHOGA-Vorsitzenden und Hotelier Olaf Stamsen.

 

 

Unter Führung ihrer Vorsitzenden Stefan Marxfeld und Hartmut Tammen Henke führten die Vorstandsmitglieder Christine Will, Gesche Marxfeld,  Fraktionsvorsitzender Howard Jacques und der frühere Landtagsabgeordnete Wilfrid Adam  in unterschiedlicher Zusammensetzung mit dem DEHOGA Vorsitzenden das Gespräch.

Dieser informierte darüber das in Wilhelmshaven inzwischen 37 Mitarbeiter aus dem DEHOGA Bereich hätten Kurzarbeit in Anspruch nehmen müssen und er erwarte, das in diesem Jahr kein Abendlokal mehr seine Türen öffnen dürfe um Gäste zu empfangen. Allein die Stornierungen im Wilhelmshavener Hotelgewerbe würden inzwischen einen sechsstelligen Betrag erzielen.

 

Er sehe auch keinerlei Perspektiven zur baldigen Rückkehr für Hotels und Restaurants zum normalen Geschäft.

 

Deshalb fordere die DEHOGA auch für Wilhelmshaven  einen Stufenplan zur Lockerung und Öffnung der Betriebe unter Einhaltung aller Hygienevorschriften und Abstandsregeln.

 

Als kleine Perspektive  und Hoffnungsschimmer bezeichnete er die baldige Umsetzung einer Strategie um den Städtetourismus nach Beendigung der Krise sehr schnell zu aktiveren.

 

Die Küste und hier auch Wilhelmshaven mit dem hohen kulturellen Stellenwert könnten das touristische Highlight werden, wenn wir schnell Strategien entwickeln  und an den Markt gehen, so Stamsen.

 

Die anwesenden SPD-Politiker unterstützten ihn in seiner These und forderte die Einsetzung eines “runden Wilhelmshaven-Tisches” unter der Moderation der Stadtverwaltung oder der WTF mit allen touristischen, kulturellen  und Freizeiteinrichtungen sowie des Hotel- und Gaststättengewerbes der Stadt.

 

“Wir brauchen eine Perspektive für den Städtetourismus und damit verbunden eine Exit Strategie um  aus der Krise zu kommen”, so Marxfeld und Tammen-Henke für die anwesenden SPD-Ortsvereine.

 

Wilhelmshaven müsse der kleine Super Geheimtipp an der Küste werden und das müsse durch attraktive Angebote für Urlauber und Touristen ausgefüllt werden.

 

 

 

Als einen Tropfen auf dem heißen Stein bezeichnete Stamsen die öffentlichen Zuschüsse, die er zwar als sehr hilfreich, zum Teil aber auch als zu bürokratisch bezeichnete und deshalb müsse ein Sonderhilfsprogramm Tourismus auch durch die Landesregierung aufgelegt werden, denn auch für Niedersachsen und hier besonders für die Küste müsse die Chance als attraktives Reiseland genutzt werden.

 

Sollte ein Saisonbetrieb unter Berücksichtigung der Infektionszahlen und des Gesundheitsschutzes möglich sein, könnte jeder seinen Betrag dazu leisten auch die Wilhelmshavener Tourismusbranche wieder anzukurbeln, so die Teilnehmer am Ende eines sehr interessanten und beeindruckenden Informationsgespräches mit dem Wilhelmshavener DEHOGA-Vorsitzenden Olaf Stamsen.