SPD Stadtnorden für Erhalt des Freibades Nord - scharfe kritik an Sozialdemokraten aus West

Wir stehen zu den Aussagen der Wilhelmshavener Sozialdemokraten im Kommunalwahlprogramm und unser Versprechen für die Bürgerinnen und Bürger das Freibad Nord zu erhalten und daran hat sich auch nach der Forderung der SPD West das Freibad Nord nicht zu erhalten, nichts geändert,  wir fühlen uns in unserer Forderung in soldarischer Unterstützung mit allen anderen SPD-Ortsvereinen in Wilhelmshaven  mehr denn je bestärkt.

Der SPD Ortsverein West ist einer von sechs SPD-Ortsvereinen in Wilhelmshaven  und der einzige der anscheinend das auch von ihm verabschiedete Wahlprogramm als Angebot für die Bürger nicht ernst nimmt.

Diese Einschätzung gaben jetzt nach Sitzungen ihrer Vorstände die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Fedderwardergroden-Himmelreich Christine Will und SPD Nord Hartmut Tammen-Henke im Namen ihrer Vorstände ab.

Das Freibad Nord ist ein ganzer wichtiger Bereich der Freizeitkultur  für die Bürger des Stadtnordens und nach Wegfall des Geniusstrandes habe die Wilhelmshavener SPD den Bürger nicht nur den Erhalt sondern auch die Fortführung des Freibad Nord als soziales Bad versprochen.  Daran hat sich für die Sozialdemokraten des Stadtnordens bis heute nichts geändert.

Nach Ansicht der SPD-Ratsfrau Gesche Marxfeld und des Ratsherrn Sebastian Seidel  habe das Bad aber nicht nur als Familienbad eine große Bedeutung, auch für das Schulschwimmen und den Vereinssport  sei das Freibad Nord unverzichtbar und Fedderwardergroden als bevölkerungsreichster Stadtteil Wilhelmshavens auch im Verbund mit Rüstersiel und Voslapp trete für die Freizeitoase an der Möwenstraße entschieden ein.  Die vielen Initiativen von Bürgern durch Unterschriften zeigen die große Bedeutung und daran gelte es, auch als Bürgerwille,  festzuhalten, so Will und Tammen-Henke, die sich in ihrer Forderung nach Erhalt des Freibades Nord einig mit dem SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Dr. Niels Weller sind.

Altbürgermeister Holger Barkowsky empfahl im Zuge einer Attraktivitätssteigerung des Freibades über eine Reduzierung der  sehr großen Fläche und Einrichtung eines Campingplatzes nachzudenken und wenn die Technik im Bad überholungsbedürftig sei, dann müsse sich die Stadtverwaltung doch die Frage stellen, ob in den abgelaufenen Jahren das Bad wirklich so saniert wurde um es betriebsbereit zu erhalten. Es gasbe in der Vergangenheit viele Empfehlungen zum Beispiel über eine effektive Energienutzung.

Für die Sozialdemokraten des Stadtnordens ist auch im Rahmen der  Stadtentwicklung das Freibad Nord unabdingbar. Deshalb wurden die anwesenden Ratsmitglieder Gesche Marxfeld und Sebastian Seidel aufgefordert auch der SPD-Ratsfraktion, in der auch ein Mitglied des SPD West sitzt, klarzumachen das Stadtgestaltung und Stadtentwicklung nicht im Süden und Westen der Stadt endet. Der Stadtnorden dürfe nicht abgehängt werden und die SPD müsse zu ihrem Wahlprogramm stehen.