Bürgernahes Arbeiten steht für SPD Fedderwardergroden weiter im Vordergrund

sichtbarer Baubeginn für Bunte Wache angemahnt –

 

 

Ausschließlich kommunalpolitische Themen standen im Mittelpunkt des “Sommer-Bürgergespräches” des SPD-Ortsvereins Fedderwardergroden-Himmelreich, das wie immer unter Leitung der Vorsitzenden Christine Will  im Kreuzelwerk stattfand.

 

Nachdem der vom Oberbürgermeister immer wieder  in Frage gestellte Standort für den Bau der “Bunten Wache”, besetzt mit Berufsfeuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an der Posener Straße/Inhauser Landstraße   durch Ratsbeschluss auch umgesetzt werden soll, muss man den Eindruck haben das mit dem Aufstellen des Bauschildes und des 1. Spatenstichs durch den Oberbürgermeister, die Bauaktivitäten eingestellt worden sind.

 

Diese Auffassung vertraten jetzt Fedderwardergrodener Bürger während des Gespräches und wiesen darauf hin, dass außer dem Bauschild und einem Sandhaufen keinerlei Aktivitäten zu verzeichnen seien.

 

 

Der frühere Bürgermeister Holger Barkowsky wies daraufhin, dass sich alle Fachleute auf den von der strategischen Lage sehr günstigen Standort verständigt hätten und die Bürger endlich von der Stadtverwaltung die Umsetzung und den sichtbare Bau der Rettungswache erwarten können.

 

Der frühere Landtagsabgeordnete Wilfrid Adam ging dabei sowohl auf die demographische Entwicklung im Stadtnorden, wie auch die Nähe zur Industrie am seeschifftiefen Fahrwasser als auch auf die Fürsorgepflicht der Stadtverwaltung für ihre Mitarbeiter in der Berufsfeuerwehr am jetzigen unzureichenden Standort Albrechtstraße, ein.

 

Allein auch aus diesen Gründen sei der Oberbürgermeister gefordert endlich für eine sichtbare Bauaktivität und Fertigstellung der politisch gewollten Maßnahme zu sorgen.

 

Die anwesenden SPD-Ratsmitglieder Gesche Marxfeld und Sebastian Seidel wurden aufgefordert über die SPD-Ratsfraktion für die  Umsetzung des Baus der “Bunten Wache” zu sorgen und diese Angelegenheit wieder einmal in den Rat zu bringen.

 

Als Mitglied des Schulausschusses informierte Gesche Marxfeld über die Schulsituation auch im Stadtnorden und forderte einmal mehr, dass man auch in Wilhelmshaven sich in der Schulpolitik dem demographischen Wandel stellen müsse. Besonders sorgenvoll müsse man die Entwicklung an den beiden Oberschulen bezeichnen, die jetzt schon ein großes Problem bei der Aufnahme von weiteren Schülern hätten.

 

Die frühere Schulausschussvorsitzende Christine Will wies auf die SPD-Forderung nach der Einrichtung einer zweiten Integrierten Gesamtschule hin.  Geld dürfe nicht vor Pädagik stehen, so Christine Will.

 

Bei einer zweiten IGS in Wilhelmshaven müsse der Stadtnorden bedacht werden.

 

Gesche Marxfeld und Sebastian Seidel wurden aufgefordert in der SPD-Ratsfraktion dieses Thema zu diskutieren und die leerstehende Albrechtschule, die erst kürzlich aus anderen Gründen gründlich renoviert wurde,  ins Gespräch zu bringen.

 

Ebenfalls angenommen wurde  von den Anwesenden ein Vorschlag von Wilfrid Adam bei künftigen Straßenbenennungen in Wilhelmshaven diese auch nach verdienten Wilhelmshavener Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur zu benennen. Hierzu wird ein Antrag für die SPD-Ratsfraktion, zur Vorlage an den Rat der Stadt vorbereitet.

Sehr begrüßt wurde die Absicht der beiden Ratsmitglieder Seidel und Marxfeld wieder Bürgergespräche in Fedderwardergroden anzubieten und diese  an verschiedenen  Punkten im Stadtnorden durchzuführen.