Stadtelternrat: Sprecher der Wilhelmshavener Eltern für Schulangelegenheiten

 

Wir sind die Sprecher der Wilhelmshavener Eltern für alle Schulinteressen und mit unseren 19 Mitgliedern an allen Wilhelmshavener Schulen vertreten.

 

Diese Information gab der Vorsitzende des Wilhelmshavener Stadtelternrates Martin Burkhart auf der monatlichen Bürgerversammlung des SPD-Ortsvereins Fedderwardergroden-Himmelreich im Kreuzelwerk.

 

Gemeinsam mit seinem Vertreter Frank Hansmann und der Beisitzerin Inke Brumme informierte Burkhart die Sozialdemokraten über die Arbeit des sich 2014 neue konstituierten und in 2016 wiedergewählten Stadtelternrates

 

Die Fedderwardergrodener SPD-Vorsitzende Christine Will begrüßte unter den Teilnehmern besonders die schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Ratsfrau Gesche Marxfeld,  Ratsherrn Sebastian Seidel und Wilhelmshavens früheren Landtagsabgeordneten und Bürgermeister Wilfrid Adam.

 

Für den Stadtelternrat sei die Schulentwicklungsplanung in Wilhelmshaven bei weitem nicht abgeschlossen und man fordere von Verwaltung und Politik die Wiedereinführung der Arbeitsgemeinschaft “Schulentwicklung”, in welcher Stadtverwaltung, Politik, Schulen und Elternräte gemeinsam gearbeitet habe. Die Arbeit sei von der Stadtverwaltung mit dem Hinweis auf einen Abschluss der Schulentwicklungsplanung eingestellt worden. Diese Einschätzung teile der Stadtelternrat ganz und gar nicht.

 

 

Allein die Diskussion um die Einführung von weiteren Ganztagsschulen und die Begegnung des Attraktivitätsverlustes der Oberschulen durch fehlende zukunftsorientierte Angebote zeigt wie wichtig dieses Diskussionsgremium, bei dem man gemeinsam gearbeitet habe auf kommunaler Ebene sei, so die Vertreter des Stadtelternrates, die sich dabei auch für eine Aufstockung der Stellen von Schulsozialarbeitern an den Schulen aussprachen.

 

Ratsfrau Gesche Marxfeld sprach sich in ihrem Beitrag für die Wiedereinführung eines Schulwegweisers mit den Angeboten aller Schulen aus, mahnte den Sanierungsstau an vielen Schulen besonders im sanitären Bereich an und unterstütze die Forderung des Stadtelternrates nach einem Konzept zur Schulhofgestaltung.

 

Als langjährige Schulpolitikerin sprach Christine Will eine engere Zusammenarbeit zwischen Kindergärten und Schulen in der frühkindlichen Förderung an und forderte auch eine Unterstützung der Schulen bei der integrativen Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung, die spätestens 2018 an allen Schulen durchgeführt werden müsse. Gerade bei der Inklusion dürfen weder Stadt noch Land die Schulen allein lassen und die neue Ausrichtung in der Schulpolitik muss ständig im gemeinsamen Dialog fortgeschrieben werden, so Will. Deshalb werde der SPD-Ortsverein den begonnenen Dialog mit dem Stadtelternrat fortsetzen und die Ratsmitglieder aus dem Stadtnorden Gesche Marxfeld und Sebastian Seidel sagten ihre Unterstützung bei der gemeinsamen Arbeit und dem regelmäßigen Meinungsaustausch zu.