Junge Frauen in die SPD: mitmischen, sich einbringen, gestalten!

Sozialministerin Cornelia Rundt bei der Übergabe des "Roten Reißverschluss" von der ASF
Sozialministerin Cornelia Rundt bei der Übergabe des "Roten Reißverschluss" von der ASF

AsF-Landesausschuss im Gespräch mit Sozialministerin Cornelia Rundt

Verden. Frauen stehen noch immer vor der großen Herausforderung, berufliche Verwirklichung, privates Glück und politisches Engagement „unter einen Hut zu bringen“. Der Landesausschuss der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) der SPD Niedersachsen hat in einem Fachgespräch in Verden mit der Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) diese Problematik sowie Fragen der Gleichstellung und Frauenförderung erörtert.


Frauen sind am politischen Leben interessiert, müssen jedoch Ausbildung, Familie, Privatleben oder Einstieg ins Berufsleben, Alterssicherung, Kindererziehung und noch vieles mehr bewältigen. Diese Herausforderungen sind nicht neu und wurden von der SPD und ASF immer wieder aufgegriffen. „Gleichstellung von Frauen und Männern, Verstärkung der qualifizierten Kinderbetreuung sowie Maßnahmen für Berufseinsteigerinnen und zur Alterssicherung wurden von der ASF gefordert und teilweise umgesetzt. Heutige junge Frauen müssen sich jedoch auch noch mit befristeten Arbeitsverträgen, Praktika oder häufigem Wechsel des Arbeitsortes auseinandersetzen“, stellt Annegret Ihbe, ASF-Landessprecherin, fest.

- Was sagen junge Frauen, auch im ASF-Landesausschuss, zu den Strukturen innerhalb und außerhalb der SPD?
- Welche gesellschaftlichen Hemmnissen standen und stehen im Weg, aber auch welche             Unterstützungsmaßnahmen wurden erreicht und sind hilfreich?
- Wie können sich Frauen mit unterschiedlichen Interessen, Lebenslagen
Lebensentwürfen in die politische Arbeit – auch der SPD – einbringen?

 

Der ASF-Landesausschuss fordert und unterstützt die weitere Öffnung der Partei mit neuen Angeboten, sich in die SPD-Parteiarbeit einzubringen. Netzwerktreffen, Workshops, Kooperationen mit weiteren Frauengruppen oder auch die bundesweit neu angelegte Anlaufstelle der SPD sind gute Maßnahmen Anliegen der Frauen in die Politik einzubringen, wie spd-fem.net.

 

Interessen und Anliegen gerade von jungen Frauen mit jungen Frauen vor Ort aufzugreifen zeigen beispielhaft Maßnahmen der ASF Braunschweig. Nadine Labitzke-Hermann, ASF-Bezirksvorstands- und -Landesausschussmitglied, hat Erfahrungen im Bezirk Braunschweig gesammelt bei der Durchführung:


- von Mentoring-Programmen vor Ort, 
- der Herbstakademie mit 3-tägigem Besuch von jungen Frauen im Berliner Politik-Geschehen, 
- einer Podiumsdiskussion zur „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ mit 
  betroffenen junge Arbeitnehmerinnen und Vorständen in der Wirtschaft 

 

Der ASF-Landesausschuss kämpft weiterhin, dass Frauen vermehrt Führungspositionen innerhalb und außerhalb der Partei einnehmen, für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit und qualifizierte gute Betreuung für Kinder. In der gesellschaftlichen Öffentlichkeit sind Frauen in Verantwortung, mit politischem Engagement und Familie noch viel zu selten zu sehen, es müssen noch mehr Frauen werden!

 

Annegret Ihbe, ASF-Landessprecherin Niedersachsen

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